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Wie funktioniert der Google Penguin?

Google Pinguin

Penguin (oder Google Penguin) ist der Codename für eine angekündigte Aktualisierung des PageRank-Algorithmus von Google.

Das Update sollte das Ranking von Websites senken, die gegen die Google-Webmaster-Richtlinien verstoßen, indem sie Spamdexing-Techniken wie Keyword-Stuffing, Cloaking, Teilnahme an Linktauschprogrammen, absichtliche Content-Duplizierung und andere anwenden.

Name der Aktualisierung

Das Penguin-Update wurde eingeführt. Google hat ihm erst 2 Tage später einen offiziellen Namen gegeben.

Auswirkungen von Penguin auf die Suchmaschinenergebnisse

Nach Schätzungen von Google betrifft Penguin etwa 3,1% der Suchanfragen auf Englisch und etwa 3% der Suchanfragen in Sprachen wie Deutsch, Chinesisch und Arabisch. Die Auswirkungen sind bei Sprachen, in denen SEO-Missbrauch häufiger vorkommt, größer.

Unterschiede zwischen Penguin und früheren Updates

Vor Penguin veröffentlichte Google unter dem Codenamen Panda Aktualisierungen für seinen PageRank-Algorithmus. Ziel der Panda-Updates war es, das Ranking von Websites zu senken, die eine schlechte Nutzererfahrung bieten. Um diese Websites zu identifizieren, wurde ein vom Informatiker Navneet Panda entwickelter Algorithmus für maschinelles Lernen verwendet, daher der Codename der Aktualisierungen. Der Algorithmus wurde mit Hilfe von Techniken der künstlichen Intelligenz entwickelt, die auf menschlichen Bewertungen der Benutzerfreundlichkeit einer großen Anzahl von Websites basieren.

Es wurde eine Aktualisierung auf der Grundlage des Layouts der Seiten veröffentlicht. Diese Aktualisierung zielte darauf ab, die Positionierung von Seiten zu verringern, die nur wenige Informationen auf dem Teil der Seite anzeigen, der ohne Verwendung der Bildlaufleiste sichtbar ist.

Penguin zielt ebenfalls darauf ab, das Nutzererlebnis zu verbessern, allerdings mit dem Schwerpunkt, die Positionierung von Websites mit missbräuchlicher Suchmaschinenoptimierung zu verringern. Bei den Panda-Updates ging es nicht um missbräuchliche Suchmaschinenoptimierung. Google versucht daher, Webmaster daran zu hindern, Black Hat zu betreiben, um den Nutzern hochwertige Inhalte zu bieten.

Feedback-Formulare

Zwei Tage nach der Einführung des Updates veröffentlichte Google ein Feedback-Formular für zwei Kategorien von Nutzern:

diejenigen, die eine Website melden wollen, die eine missbräuchliche Referenzierung (Spamdexing) praktiziert und die trotz der Einführung des Updates immer noch gut positioniert ist;
diejenigen, die der Meinung sind, dass ihre Website durch den Algorithmus unfair positioniert ist.

Google hatte zuvor auch ein Formular zur erneuten Überprüfung in den Google Webmaster Tools für die 700.000 Websites veröffentlicht, die eine E-Mail mit dem Hinweis erhalten hatten, dass diese Websites verdächtige Links aufwiesen.

Entwicklung von Google Penguin

  • Eine erste Aktualisierung dieses Algorithmus hat stattgefunden. Dieses Update sollte laut Matt Cutts weniger als ein Zehntel Prozent der englischsprachigen Suchanfragen betreffen.
  • Google Penguin 2.0 wurde am eingeführt. Dies ist die vierte Einführung des Filters. Das Update würde sich auf 2,3% der englischsprachigen Suchergebnisse auswirken. Diese Version integriert nun den Penguin-Algorithmus in die täglichen Updates von Google.
  • Google Penguin 2.1 wurde am eingeführt. Diese Version von Penguin scheint eine Fortsetzung der vorherigen Version zu sein und scheint geringfügig zu sein. Laut Matt Cutts würde sie nur etwa 1% aller Suchergebnisse betreffen.
  • Google Penguin 3.0 wurde am eingeführt. Ziel dieser Version ist es, die Erkennung von Link-Missbrauch weiter zu verbessern und insbesondere die Erkennung von Netzwerken von Websites zu verbessern, die ausschließlich zum Zweck der Schaffung künstlicher Links entwickelt wurden. Diese Aktualisierung wurde über einen langen Zeitraum hinweg durchgeführt, da Google zu Beginn des Monats darauf hinwies, dass die von den Webmastern festgestellten Bewegungen auf die sechs Wochen zuvor eingeführte Aktualisierung Google Penguin 3.0 zurückzuführen sind.

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